Viele mittelständische Unternehmen stehen vor einem Dilemma: Sie brauchen professionelle IT-Infrastruktur, haben aber keine eigene IT-Abteilung, die sie betreiben könnte. Die typische Antwort war bisher: Ab in die Cloud – Microsoft 365, Google Workspace, fertig. Doch es gibt einen besseren Weg.
Infrastructure as a Service (IaaS) gibt Ihrem Unternehmen eine professionelle, eigene IT-Infrastruktur – betrieben und gewartet von Spezialisten, ohne dass Sie selbst zum IT-Administrator werden müssen.
Was ist Infrastructure as a Service?
Bei Infrastructure as a Service stellt Ihnen ein spezialisierter Dienstleister die komplette technische Infrastruktur bereit: Server, Netzwerk, Speicher, Software – alles professionell eingerichtet und laufend gewartet. Sie nutzen die Infrastruktur, der Dienstleister kümmert sich um die Technik.
Der Unterschied zu einem herkömmlichen Cloud-Dienst: Die Infrastruktur ist dediziert für Ihr Unternehmen. Kein anderer Kunde teilt sich die Ressourcen. Und die Software – Nextcloud, Office-Suite, E-Mail, Videokonferenz – läuft auf Servern, die Sie kontrollieren.
Für wen ist IaaS gedacht?
IaaS richtet sich an Unternehmen, die professionelle IT-Infrastruktur brauchen, aber keine IT-Fachkräfte beschäftigen oder beschäftigen können. Das betrifft einen großen Teil des deutschen Mittelstands: Handwerksbetriebe mit 15-50 Mitarbeitern, Ingenieurbüros und Planungsbüros, Steuerberatungs- und Anwaltskanzleien, Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen, Agenturen und Beratungsunternehmen sowie kleine Produktionsbetriebe.
All diese Unternehmen brauchen zuverlässige E-Mail, sichere Dateispeicherung, gemeinsame Dokumentenbearbeitung und oft auch Videokonferenzen. Was sie nicht brauchen, ist ein Vollzeit-Systemadministrator.
Was umfasst ein typisches IaaS-Paket?
Server-Infrastruktur
Ein dedizierter Server in einem deutschen Rechenzentrum – mit ausreichend Leistung, Speicher und Netzwerkanbindung für Ihr Unternehmen. Inkl. Strom, Kühlung und physischer Sicherheit.
Software-Setup
Installation und Konfiguration aller Anwendungen, die Sie benötigen: Nextcloud für Dateien und Zusammenarbeit, Office-Suite für Dokumentenbearbeitung, E-Mail-Server mit Kalender und Kontakten, Videokonferenz-Lösung, Passwort-Manager, optional DMS, CRM oder Rechnungsprogramm.
Laufende Wartung
Sicherheitsupdates, Systemüberwachung, Performance-Optimierung, Backup-Management. Alles, was ein interner Administrator tun würde – erledigt von Spezialisten, die genau das jeden Tag machen.
Support
Ein technischer Ansprechpartner für Fragen und Probleme. Kein anonymes Ticketsystem, sondern persönliche Betreuung.
IaaS vs. Cloud-Dienste: Der Vergleich
Datenkontrolle: Bei Cloud-Diensten liegen Ihre Daten auf fremden Servern. Bei IaaS auf Ihren eigenen.
Kosten: Cloud-Dienste rechnen pro Nutzer ab und steigen mit der Mitarbeiterzahl. IaaS bietet in der Regel Paketpreise, die unabhängig von der Nutzerzahl sind oder deutlich günstiger skalieren.
Flexibilität: Cloud-Dienste bieten vordefinierte Funktionen. Bei IaaS bestimmen Sie, welche Software installiert wird und wie sie konfiguriert ist.
Abhängigkeit: Bei Cloud-Diensten sind Sie vom Anbieter abhängig. Bei IaaS können Sie den Dienstleister wechseln, ohne Ihre Daten oder Software zu verlieren – alles basiert auf offenen Standards.
Der Ablauf: Vom Erstgespräch zur fertigen Infrastruktur
Der typische Prozess bei NexaStack: Im ersten Schritt steht eine Bedarfsanalyse – welche Software brauchen Sie, wie viele Mitarbeiter, welche besonderen Anforderungen gibt es? Darauf folgt die Planung und Kalkulation mit einem transparenten Angebot ohne versteckte Kosten. Dann kommt die Einrichtung: Server bereitstellen, Software installieren, konfigurieren und testen. Anschließend die Datenmigration von bestehenden Diensten. Und schließlich der Go-live mit Einweisung der Mitarbeiter. Ab diesem Punkt übernehmen wir die laufende Wartung.
Fazit: Professionelle IT ohne IT-Abteilung
Infrastructure as a Service schließt die Lücke zwischen „alles selbst machen“ und „alles an Big Tech abgeben“. Sie bekommen eine maßgeschneiderte, sichere und leistungsfähige IT-Infrastruktur – ohne eigene IT-Fachkräfte, ohne Abhängigkeit von US-Konzernen, ohne steigende Lizenzkosten.
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